Bremsen & Bremsflüssigkeit

Sichtprüfung der Bremsanlage

Überprüfung der Bremsflüssigkeit

Kontrolle der Bremsbeläge und Bremsscheiben

Überprüfung der Bremsschläuche

Prüfung der Bremsleistung an Betriebs- und Feststellbremsen auf dem Bremsenprüfstand

Fragen und Antworten zum Bremsen-Check

Grundsätzlich erfolgt bei jeder jährlichen Inspektion auch eine Bremsenprüfung. Dies ist im Allgemeinen auch ausreichend. Sollten aber doch einmal ungewöhnlich starke Verschleißerscheinungen auftreten kann es sehr gefährlich werden.
Deshalb empfehlen wir die Bremsen zusätzlich vor jeder längeren Autofahrt, etwa einer Urlaubsreise, und konsequent auch bei dem kleinsten Verdacht auf einen Defekt (mehr dazu siehe unten) prüfen zu lassen. 

 

Erste Hinweise auf Probleme oder Defekte an der Bremse werden Sie selbst bemerken wenn Sie ein bisschen aufmerksam sind. Schleifgeräusche oder das Pulsieren des Bremspedals können beispielsweise bedeuten, dass Sie bald die Bremsen wechseln lassen sollten.
Sollten Sie kleine Risse oder sonstige Defekte an den Bremsscheiben entdecken oder sollte sich der Bremsweg merklich verlängern, ist es bereits allerhöchste Zeit für eine Bremsenprüfung.
Richtig kritisch wird es aber dann, wenn Sie den Bremspunkt nicht mehr deutlich spüren, das Bremspedal sich also „schwammig“ anfühlt. Ist dies der Fall, kann die Bremskraft sehr ungleichmäßig verteilt sein und das Auto beim Bremsen sogar aus der Spur ausbrechen.
Die Bremsflüssigkeit sollte in der Regel hellgelb sein. Ist sie honig- bis bernsteinfarben, sollten Sie sie wechseln lassen.

Vermeiden Sie nach dem Wechsel der Bremsanlage aus Bremsscheiben und Bremsbelägen Extrem-, Schock- und Gewaltbremsungen während der ersten 300 km Fahrstrecke. Durch ein moderates Einfahren bzw. Einbremsen wird eine schrittweise Erwärmung der Bremsscheibe ohne thermische Überbeanspruchung (Wärmeschock) und die Anpassung der Reibflächen von Bremsscheibe und Bremsbelag zueinander erzielt.